M2MLAB startet mit drei Entwicklungsprojekten

01Dez2014

M2MLAB startet mit drei Entwicklungsprojekten

„Maschinen reden mit Maschinen – und keiner kann zuhören“:  Sichere M2M-Kommunikation von morgen.  ZIM Kooperationsnetzwerk M2MLAB startet mit drei Entwicklungsprojekten

Jetzt ist es soweit! Das ZIM Kooperationsnetzwerk M2MLAB zündet die zweite Phase mit der Entwicklung einzelner Module für eine neuartige M2M-Kommunikationslösung. Diese wird eine Ende-zu-Ende-Sicherheit vom Sensor bzw. Aktor bis zur Bedienoberfläche bieten.

Dabei werden drei Kerninnovationen umgesetzt. Das ‚Security Toolset‘ nutzt erstmalig das Secure-Element der SIM-Karte, um eine eindeutige Authentifizierung aller im Sensornetzwerk befindlichen Komponenten zu ermöglichen. Die Datenerfassung wird in einem zu entwickelnden cloudbasierten Datenbanksystem, der ‚Offenen M2M-Zentrale‘ erfolgen. Über spezielle Schnittstellen wird es möglich sein, eine beliebige Anzahl von externen Applikations-Entwicklungen zu integrieren. Durch Schaffung einer Entwickler-Community können so beliebig viele und beliebig detaillierte Applikationen zur Verfügung gestellt werden.

Das Modul „Einbindung von Bestandssystemen“ hat die Aufgabe, bestehende SPS-Maschinensteuerungen oder Gebäudeinfrastrukturanlagen M2M-fähig zu machen. Dazu werden dezentrale Regelkreise in herkömmliche SPS-Steuerung eingebunden. Der intelligente Datenkonzentrator wird dabei autonom die Daten aufkommensnah analysieren, die passende Spezifikation zur Übertragung ermitteln und anschließend eventbasierte Übermittlungsentscheidungen treffen. Diese drei Kerninnovationen werden im M2MLAB-Netzwerk in einem entwicklungsbegleitenden Validierungsprozess für drei unterschiedliche Schlüsselindustrien implementiert.

„Die beteiligten Netzwerkpartner sind ausgewiesene Spezialisten für die drei Kerninnovationen. Die entwickelte Lösung hat das Potential, sich zu DER industriellen M2M-Drehscheibe zu entwickeln. Dadurch haben  mittelständische industrielle Anwender ein praktisches Werkzeug  zur weitgehend unbegrenzten Datenerfassung, Steuerung und Auswertung und zwar mit einem höchsten Maß an Sicherheit.“  kommentiert Andreas Konzelmann, M2MLAB-Netzwerksprecher und Geschäftsführer des Lösungsanbieters WIKON GMBH aus Kaiserlautern.

Über M2MLAB

M2MLAB ist ein Kooperationsnetzwerk aus zehn Unternehmen und drei Forschungseinrichtungen. M2MLAB wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des ZIM-Programms gefördert. Zielsetzung des Netzwerkes ist die Entwicklung eines modularen M2M-Baukastensystems (Maschine-zu-Maschine-Kommunikation) für mittelständische industrielle Anwender. Die M2M-Lösung wird erstmalig eine Ende-zu-Ende-Sicherheit vom Sensor/Aktor bis zur Bedienoberfläche bieten.

Über BVB INNOVATE GMBH

Die Koordination des Netzwerkes wurde der BVB INNOVATE GMBH aus Stuttgart übertragen. BVB INNOVATE ist ein Innovationsmanagement-Unternehmen und betreut führende Industrieunternehmen unterschiedlicher Branchen bei der Etablierung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Zur Pressemitteilung 

 

Kontakt:

Yuliya Rogachevska

BVB INNOVATE GMBH

Innovationen fördern, entwickeln und vermarkten

 

Curiestraße 5, 70563 Stuttgart

Tel. +49 (0)711 782395 6976

yuliya.rogachevska@bvb-innovate.de

www.bvb-innovate.de

  • 1 Dez, 2014
  • yuliyarogachevska
  • 0 Comments

Share This Story

Categories

Comments